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Hoher Leistungsstand der Jugendfeuerwehren

Freiwillige Feuerwehr Klingenberg: Jugendfeuerwehren Klingenberg und Trennfurt demonstrieren bei gemeinsamer Schauübung ihr Können - 2018-06-17 22:27:40

Die Jugendfeuerwehren Klingenberg und Trennfurt zeigten bei einer gemeinsamen Schauübung unter realitätsnahen Einsatzbedingungen ihr Können. Als Einsatzszenario wurde angenommen, dass das Betriebsgebäude der Spedition Nickles in der Frühlingstraße komplett in Flammen steht und mehrere Personen im Gebäude vermisst werden. Eine weitere Person befindet sich zu Reparaturarbeiten auf dem Dach der Halle und wird ebenfalls vermisst. Beim Eintreffen der Jugendfeuerwehr Klingenberg erkundete der Einsatzleiter (Jugendwart Christian Becker) die Lage und erteilte die entsprechenden Einsatzanweisungen. Unverzüglich wurde die Wasserversorgung aufgebaut und ein Angriffstrupp mit zwei Atemschutzgeräteträgern begann mit der Vermisstensuche und der Brandbekämpfung. Die Jugend benutzt keine Original-Atemschutzgeräte, sondern spezielle Übungsattrappen. Da das Gebäude sehr stark verraucht und die Sicht gleich Null war, mussten sich die Einsatzkräfte auf „allen Vieren“ langsam vorantasten. Der Rauch wurde mit Nebelmaschinen erzeugt. Ein zweiter Atemschutzgeräteträger-Trupp stand vor dem Gebäude in Bereitschaft. Die gleichzeitig alarmierte Jugendfeuerwehr Trennfurt rückte mit der Drehleiter und einem Löschgruppenfahrzeug an und übernahm die Personenrettung auf dem Dach des Gebäudes und die zusätzliche Brandbekämpfung. Bei dieser Übung waren das Tanklöschfahrzeug TLF 16/25, der Gerätewagen Logistik GWL 1, der Mannschaftstransportwagen MTW, der Einsatzleitwagen ELW der Stadt Klingenberg a.Main, das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20/16 und die Drehleiter DLK 23/12 im Einsatz. Insgesamt waren 35 Jugendliche und Aktive Dienstleistende beider Wehren an dieser Übung beteiligt. 2.Bürgermeister Udo Ackermann und der Federführende Kommandant der Stadt Klingenberg a.Main, Peter Schönert, beobachteten den „Einsatz“ der beiden Jugendfeuerwehren. Die Nachbesprechung fand im Feuerwehrhaus Klingenberg bei Erfrischungsgetränken, Kaba und Kuchen statt. Jugendwart Christian Becker lobte den Einsatz der Jugendlichen und bedankte sich bei den Beteiligten und bei Jugendwart Johannes Elbert, Feuerwehr Trennfurt, sowie bei den Aktiven, welche die Jugendlichen unterstütz haben. Weiterhin bedankte er sich bei der Spedition Nickles, die ihr Betriebsgebäude und das Firmengelände zur Verfügung stellte. Die Schauübung fand im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung „10 Jahre Actionday Jugendfeuerwehr Klingenberg“ statt. Sie wurde von Alexander Kuhn organisiert.

- Reinhard Simon

Wettspiele in Lützelsbach

Feuerwehr-Minis und Jugend erfolgreich bei den Wettspielen der Jugendfeuerwehr Lützel-Wiebelsbach - 2018-06-17 22:27:40

Die Jugendfeuerwehr Klingenberg nahm mit einer Mini-Gruppe und zwei Jugendgruppen an den Kinder- und Jugendfeuerwehr-Wettspielen in Lützel-Wiebelsbach teil. Die Feuerwehrjugend Lützel-Wiebelsbach hat die Wettspiele im Rahmen ihres Jubiläumsfestes „50 Jahre Jugendfeuerwehr“ veranstaltet. Die Minis belegten bei den Wettspielen den 3. Platz, die Jugend errang den 4. Platz und die Vorgruppe zur Jugend belegte den 11. Platz. Insgesamt waren zehn Stationen aufgebaut, wo verschiedene Geschicklichkeits- und teamorientierte sowie feuerwehrtechnische Aufgaben zu lösen waren. Eine Mannschaft bestand aus fünf Teilnehmern. Geräteraten war ein Gedächtnisspiel bei dem unter einer Decke Geräte und Gegenstände verborgen waren. Die Decke wurde für eine halbe Minute weggenommen und die Gruppe musste sich so viele Gegenstände wie möglich merken. Nach Zeitablauf wurde die Decke wieder darüber gelegt und nun mussten die Teilnehmer die Gegenstände benennen. Besondere Geschicklichkeit und gutes Teamwork erforderten das Trage-Spiel, hierbei mussten vier Bälle auf einer Trage von vier Wettkämpfern durch einen Hindernisparcours balanciert werden, und das Labyrinth, wobei eine Murmel in möglichst kurzer Zeit durch ein Leistenlabyrinth auf einem quadratischen Brett mit entsprechenden Bewegungen zu einem bestimmten Punkt jongliert werden musste. Besonderen Spaß hatten die Kinder und Jugendlichen beim Zielspritzen. Hier mussten in einer vorgegebenen Zeit möglichst viele Tennisbälle, die auf der Spitze von Verkehrsleitkegeln lagen, herunter gespritzt werden. Bei diesem Spiel blieb kein Teilnehmer trocken und auch die Zuschauer wurden nass. Aber bei den hochsommerlichen Temperaturen war dies nicht schlimm und die Kinder hatten dabei großen Spaß. Weitere Spiele waren Wassertransport, Glückspfennig, Schlauchflechten, Balltransport, Schrauben-Muttern-drehen und Zielwerfen. Insgesamt waren 16 Kinder und Jugendliche der Feuerwehr Klingenberg am Start. Jugendwart Christian Becker, Kommandantin Silvia Wüst und die Abteilungsleiterinnen Minis Sabrina Becker und Nicole Wüst sowie die Betreuer Alexander Kuhn und Natascha Neumann warten sehr zufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlinge. Zur Belohnung gab es im Feuerwehrhaus Klingenberg für jeden ein Eis.

- Reinhard Simon

Vereinsausflug in den Wildpark Bad Mergentheim

- 2017-09-10 16:38:14

Die Freiwillige Feuerwehr Klingenberg unternahm am Sonntag, 10. September 2017 einen Vereinsausflug in den Wildpark Bad Mergentheim. Insgesamt 33 Mitglieder, davon 12 Kinder, nahmen teil und erlebten bei sonnigem Wetter einen schönen und erlebnisreichen Tag. Der Wildpark Bad Mergentheim beeindruckt mit über 70 Tierarten auf insgesamt 35 Hektar Fläche. Natürlichkeit und artgerechte Tierhaltung stehen im Vordergrund. Die Klingenberger konnten Steinböcke und Mufflons beobachten, wie sie ebenso schnell und behände die Felsen hoch springen. Greifvögel, wie Gänsegeier, Bussarde, Steppenadler und Wanderfalken beeindruckten durch ihre Flugkünste und Stattlichkeit. Uhu und Kauz sind anmutige Jäger der Nacht. Der kapitale Rothirsch ist im mitteleuropäischen Räum das größte freilebende Wildtier. Im und am Wasser ist der Tischotter zu Hause. Die an das Wasserleben angepassten Marder zählen zu den besten Schwimmern unter den Landraubtieren. Nun trafen die Floriansjünger auf Meister Petz. Der Bär ist im Wildparkt meist nur drei Meter von den Besuchern entfernt. Seine stattliche Erscheinung wirkt souverän und strahlt Ruhe und Kraft aus. Daneben ist der Luchs in seinem Gehege zu Hause, der als Einzelgänger lebt und vor allem in der Dämmerung und nachts jagt. Die Geier sind äußerst nützliche und wichtige Tiere. In freier Wildbahn sind sie quasi die Gesundheitspolizei. Nach dem zwei Hektar großen Elch-gehege, in dem eine Elchkuh und ein Elchbulle leben, geht es weiter zu den Wölfen. Die freie Sicht auf das wohl größte Wolfrudel in Europa ist das beeindruckenste am Wildpark Bad Mergentheim. Die 30 Tiere tauchen plötzlich fast gelichzeitig von den Besucher auf und fressen streng nach Rang geordnet das von den Tierpflegern vorgeworfenen Futter. Im Streichelhof sind Kinder und Tiere auf gleicher Höhe und die Kinder können die Tiere anfassen und streicheln. „Helfer des Menschen“ ist eine Vorführung benannt, in der gezeigt wird, wie Schafe, Hütehund, Schweine, Enten und Ziegen für den Menschen nützlich sind. Danach führt der Rundgang weiter zu den Wildschweinen, die auch als Schwarzwild bezeichnet werden. Nervenkitzel pur erlebten die Klingenberger in einem höhlenartigen Bau, in dem die Fledermäuse zu Hause sind. Der Rundgang führt weiter zu den Eisfüchsen, vorbei an der Wildkatze und schloss beim Dammwildgehege. Der Ausflug klang mit der Schlussrast im Feuerwehrhaus Klingenberg aus.

- Reinhard Simon

"Spiel ohne Grenzen über Grenzen" am Dreiländertreffen

- 2017-05-20 19:28:47

Die Jugendfeuerwehr Klingenberg besuchte am 20. Mai 2017 das Dreiländertreffen in Michelstadt/Weiten-Gesäß und nahm an den Feuerwehr-Wettspielen teil. Insgesamt 58 Gruppen aus dem Landkreis Miltenberg (Bayern), dem Neckar-Odenwaldkreis (Baden-Württemberg) und aus dem Odenwaldkreis (Hessen) kamen zum Dreiländertreffen. Unter dem Motto „Spiel ohne Grenzen über Grenzen“ hatte die Jugendfeuerwehr des Odenwaldkreises zehn Stationen aufgebaut, an denen zum Teil kniffelige Aufgaben im Team-Work zu lösen waren. So mussten die Jugendlichen z.B. an einer Station Wasser aus einem Eimer mittels eines Messbechers in einen Feuerwehrschlauch füllen und das Wasser in einen Eimer am anderen Schlauchende befördern, so dass der Eimer mit möglichst viel Wasser gefüllt wird. An einer anderen Station galt es, Feuerwehrarmaturen, wie z.B. Strahlrohr, Verteiler oder Saugkorb, so zusammenzubauen, dass das Gebilde aufgestellt frei stehen blieb, ohne umzufallen. Eine weitere Aufgabe war, Wasser mit mehreren zirka einen Meter langen Dachrinnen, welche die Jugendlichen an beiden offenen Enden mit den Händen „abdichten“ und hochhalten mussten, der Reihe nach von einer Dachrinne zur anderen in einen Eimer zu befördern. Am Ende sollte möglichst viel Wasser im Eimer gesammelt sein. Die Aufgaben mussten alle in einer vorgegebenen Zeit absolviert werden. Ein besonders schwieriges Spiel war der „Fliegende Teppich“. Hierbei standen fünf Jugendliche auf einer rechteckigen, zirka einen Quadratmeter großen Plane. Diese musste auf die andere Seite umgedreht werden, ohne dass die Jugendlichen die Plane verließen. Ein Schritt außerhalb der Plane wurde mit Strafpunkten in Form von Zeitabzug geahndet. Ein weiteres Spiel war „Tennisball-Suche“. Bei dieser Aufgabe musste ein Jugendlicher mit verbundenen Augen in einem abgesteckten Feld möglichst viele dort verteilte Tennisbälle ertasten und rauswerfen. Ein weiterer Mitspieler gab ihm von außerhalb des Feldes entsprechende Anweisung zur Suche. Beim Abschluss der Veranstaltung in der Gemeindehalle zeugte die ausgelassene Stimmung davon, dass die Wettspiele allen Teilnehmern sehr gut gefallen haben. Die Jugendfeuerwehr Klingenberg war mit sieben Jugendlichen sowie Jugendwart Christian Becker und Kommandantin Silvia Wüst vertreten. Froh gelaunt begaben sich die Klingenberger Nachwuchs-Floriansjünger auf die Heimreise mit dem Wunsch: "Wir wollen auch in nächsten Jahr wieder am Dreiländertreffen teilnehmen".

- Reinhard Simon

24-Stunden-Schicht beim Berufsfeuerwehrtag

- 2017-04-22 21:06:03

Zum ersten Mal fand ein gemeinsamer Berufsfeuerwehrtag der drei Jugendfeuerwehren der Stadt Klingenberg a.Main am Wochenende 22. und 23. April 2017 statt. Dabei wurde die 24-Stunden-Schicht einer Berufsfeuerwehr mit realitätsnahen „Einsätzen“ nachgeahmt. Insgesamt 20 Jugendliche nahmen an dieser Übung teil. Kurz nach dem Mittagessen schallte es aus dem Lautsprecher: „Wohnhausbrand Kleine Gasse, mehrere Personen im Gebäude“. Am Einsatzort quoll dichter Rauch aus dem Gebäude. Mehrere Angrifftrupps rückten mit „Atemschutzgeräten“ ausgerüstet in das Wohnhaus vor. Die Wasserversorgung wurde aufgebaut und die Drehleiter ausgerichtet. Die wichtigste Aufgabe war, die noch im Gebäude befindlichen acht Personen schnellstens zu finden und zu retten. Die teilweise verletzten Personen wurden durch die Hauseingänge und über die Drehleiter aus dem oberen Stockwerk gerettet. Ein Rettungswagen der BRK-Unterstützungsgruppe Mömlingen war vor Ort und die Besatzung übernahm die Erstversorgung der Verletzten. Ein großer „Einsatz“ für alle drei Jugendfeuerwehren kam am Abend. „Vermisste Personen im Bereich „Stachus“ in der Trennfurter Flur und im angrenzenden Wald“. An der „Einsatzstelle“ wartete bereits eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Obernburg. Es wurde weiterhin die Hunderettungsstaffel der Feuerwehr Trennfurt alarmiert. Vier Suchtrupps durchkämmten das Areal. Die einbrechende Dunkelheit erschwerte die Suche. Nach fast drei Stunden waren alle 12 Vermissten gefunden. Neben vielen weiteren Szenarien war nachmittags ein größerer „Einsatz“ ein „Heckenbrand im Tal in Trennfurt“. Die Jugendfeuerwehr Trennfurt übernahm den Erstangriff. Die Jugendfeuerwehren Klingenberg und Röllfeld bauten die Wasserversorgung vom Main bis zum Brandherd auf einer Länge von rund 850 Metern auf. Die Jugendwarte Aaron Schnell und Stellvertreter Thomas Schnell, Christian Becker und Stellvertreter Michael Kürschner sowie Jürgen Kempf und Stellvertreter Nicolas Kempf waren mit dem Engagement ihrer Jugendlichen sehr zufrieden. Der Federführende Kommandant der Stadt Klingenberg a.Main, Peter Schönert und Bürgermeister Ralf Reichwein beobachteten einige der nachgeahmten Einsätze und zeigte sich sehr erfreut über die Leistungen der Feuerwehranwärter. Der Berufsfeuerwehrtag wurde von Michael Gies, Johannes Elbert, Alexander Kuhn, Tim Liebeskind und Marcus Geiselhard geplant und vor Ort organisiert. Einige aktive Feuerwehrleute unterstützten die Jugendwarte bei der Übung.

- Reinhard Simon

Silvia Wüst ist neue Kommandantin

Edwin Thiel neuer Vorsitzender - 2017-05-09 19:22:43

Klingenberg. Stabwechsel bei der Feuerwehr Klingenberg: Die bisherige Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Silvia Wüst, ist neue Kommandantin der Wehr. Edwin Thiel übernimmt die Vereinsführung. Er wurde in der Mitgliederversammlung an Dreikönig zum Vorsitzenden gewählt. Silvia Wüst wurde bereits in der Dienstversammlung der Feuerwehr am 26. November zur Kommandantin gewählt. Der scheidende Kommandant Alexander Arnold erläuterte in seinem Bericht die Einsatzstatistik. Die Feuerwehr Klingenberg musste im vergangenen Jahr zu insgesamt 139 Einsätzen ausrücken. Diese gliedern sich in 14 Brandeinsätze, 17 Technische Hilfeleistungen, 52 Sicherheitswachen und 56 sonstige Einsätze. „Dabei wurden von den Feuerwehrleuten 1.617 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet“, berichtete Kommandant Alexander Arnold. Die Feuerwehr besteht zurzeit aus 32 Aktiven, sieben Jugendlichen, vier Kinder in der Vorgruppe, 14 Kinder in der Minigruppe, 17 Passive und sieben Fördermitgliedern. Es wurden auch wieder verschiedene Lehrgänge besucht, unter anderem ein Lehrgang Absturzsicherung und Atemschutzgeräteträger-Lehrgänge. Die scheidende Vorsitzende Silvia Wüst konnte auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurückblicken. Am 6. Februar fuhr eine vierköpfige Abordnung der Feuerwehr nach Basel zum Feuerwehrverein Basel-Stadt. Zusammen mit der Kindertageseinrichtung „Sonnenschein“ wurde 13. März die Osterkrone auf dem Markplatz aufgestellt. Beim Altstadtfest und an den Klingenberger Märkten beteiligte sich die Wehr mit Informationsständen und Schauübungen. Auch an den Ferienspielen der Stadt beteiligte sich die Feuerwehr und bot Kindern im Alter von 5 bis 14 Jahren mit verschiedenen Spielen einen kurzweiligen Nachmittag. Der Vereinsausflug führte am 11. September ins Phantasialand in Brühl. Die Nikolaus-Wanderung am 2. Dezember mit anschließender Nikolausfeier beschloss das Vereinsjahr 2016. Jugendwart Christian Becker berichtete, dass die Jugendfeuerwehr 46 Übungen absolviert habe und dabei insgesamt 513 Stunden für feuerwehrtechnische Ausbildung geleistet habe. Hinzu kommen noch einige Ausflüge und sonstige Veranstaltungen. Bürgermeister Ralf Reichwein dankte der Feuerwehr im Namen der Stadt Klingenberg für ihr ehrenamtliches Engagement. Kreisbrandrat Meinrad Lebold, der von Kreisbrandinspektor Johannes Becker und Kreisbrandmeister Thomas Zimmermann begleitet wurde, überbrachte die Grüße und den Dank der Kreisbrandinspektion.

Reinhard Simon

Tolle Stimmung bei den Minis

Faschingsfeier der jüngsten Floriansjünger - 2017-05-09 19:03:48

Klingenberg. „Hellau“, hieß es am Faschingssamstag-Nachmittag im Feuerwehrhaus Klingenberg. Der Nachwuchs der Floriansjünger feierte Fasching mit vielen Spielen und bei ausgelassener Stimmung. Beim Luftballontanzen kam es auf die Geschicklichkeit der Minis an, während bei „Alle Vögel fliegen hoch“ die Beweglichkeit gefordert war. Das Mohrenkopf-Wettessen machte den Kleinen sichtlich Spaß und hinterließ in dem einen oder anderen Gesicht deutliche Spuren. Weitere Spiele brachten viel Abwechslung in die Faschingsfeier. Die Minis, die von Kommandantin Silvia Wüst betreut werden, hatten ihre helle Freude bei diesem bunten Faschingstreiben. Die Kommandantin wurde von ihrer Stellvertreterin Nicole Wüst, Natascha Neumann und Sabrina Becker bei der Gestaltung der Feier unterstützt. Zwischen den lustigen Spielen konnten sich die Kinder, die in bunter Verkleidung gekommen waren, immer wieder an einem reichlichen Buffet stärken. Das Buffet wurde von den Betreuerinnen mit tatkräftiger Unterstützung der Eltern liebevoll zusammengestellt. Silvia Wüst dankte den Eltern für diese wertvolle Hilfe. Die breite Palette der kurzweiligen Spiele, welche die Betreuerinnen ausgewählt hatten, deren Gefühl für den kindgerechten Umgang mit ihren Schützlingen und der mit Luftschlangen und Luftballons faschingsmäßig dekorierte Raum trugen maßgeblich zum guten Gelingen dieser Faschingsfeier bei. Als die Eltern ihre Kinder dann am Spätnachmittag wieder abholten, blickten sie in strahlende Gesichter. Die Mini-Abteilung der Feuerwehr besteht zur Zeit aus 14 Kindern im Alter von 6 bis 9 Jahren. Sie wird von Silvia Wüst und ihrer Stellvertreterin Nicole Wüst geleitet. Sie werden dabei von Natascha und Peter Neumann sowie von Sabrina Becker und je nach Bedarf von weiteren aktiven Feuerwehrleuten unterstützt. Die Übungsabende finden immer mittwochs von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr im Feuerwehrhaus Klingenberg statt, außer in den Schulferien. Neben dem spielerischen heranführen der Kinder an die Aufgaben der Feuerwehr stehen Basteln, Exkursionen, Ausflüge, Spiele und diverse weitere Aktivitäten auf dem Programm. Und kleine „Filmstars“ sind die Minis auch schon: Sie wirkten letztes Jahr beim KiFinale-Wettbewerb des Bezirksjugendrings mit und drehten vor und hinter der Kamera aktiv einen sechsminütigen Film, der auf YouTube zu sehen ist. Informationen über die Minis sind bei Silvia Wüst, Tel.: 0170-9046354,E-Mail: wuestsilvia@gmx.de, erhältlich.

Reinhard Simon
Foto: Silvia Wüst

Feuerwehrjugend beim Weltcup-Skispringen

Die Jugendfeuerwehr besuchte Weltcup-Skispringen in Willigen - 2017-05-09 19:02:31

Die Jugendfeuerwehr Klingenberg war beim Weltcup-Skispringen in Willingen live dabei. Die Jugendlichen und ihre Betreuer erlebten nicht nur sportliche Höchstleistungen aus nächster Nähe, sondern auch die einmalige und ausgelassene Party-Stimmung am Auslauf der Mühlenkopfschanze. Der Landesfeuerwehrverband Hessen und der Verband der Feuerwehren haben mit dem Skiclub Willingen exklusive Feuerwehr-Konditionen ausgehandelt. Für den extra ausgewiesenen Feuerwehr-Block direkt an der Schanze gab es vergünstigte Karten für die Jugendfeuerwehr. Neben vielen anderen Jugendfeuerwehren aus dem gesamten Bundesgebiet hat auch die Jugendleitung der Feuerwehr Klingenberg das Angebot genutzt und ihren Jugendlichen dieses einzigartige Erlebnis, bei einem Weltcup direkt vor Ort dabei zu sein, ermöglicht. Auf der Anfahrt zur Mühlenkopfschanze trafen die jungen Floriansjünger auf ein Pannenfahrzeug auf der Landstraße. Sofort wurde das Fahrzeug von den Betreuern und ihren Jugendlichen, die ihren Feuerwehrjugend-Schutzanzug trugen, ordnungsgemäß abgesichert, bis die Pannenhilfe vor Ort eintraf. Nach den Strapazen der Anreise nach Nordhessen, die Abfahrt in Klingenberg war bereits um 6.30 Uhr und vom Parkplatz zur Mühlenkopfschanze wurde ein etwas längerer Fußmarsch durch hohen Schnee zurückgelegt, genossen die jungen Floriansjünger aus der Rotwein- und Festspielstadt die tolle Stimmung und die besondere Atmosphäre im Hexenkessel von Willingen. Allerdings gab es einen Wehrmutstropfen: Die Jugendlichen mussten ihre Getränkeflaschen beim Einlass abgeben, obwohl sie aus Plastik waren. Aus Sicherheitsgründen wurde diese Maßnahme wohl nicht durchgeführt, denn im Stadion wurden Getränke in Plastikflaschen verkauft. Vor dem eigentlichen Wettkampf konnte die Klingenberger Feuerwehrjugend zusehen, wie die Schanze präpariert wurde und das Probe-Springen beobachten. Weltcup-Sieger wurde Andreas Wellinger nach Sprüngen auf 147,5 und 135,0 Meter mit 242,3 Punkten. Der Jubel für den deutschen Ski-Adler war riesengroß und die Klingenberger jubelten kräftig mit. Nachdem die Jugendfeuerwehr nach einem erlebnisreichen Tag am späten Abend wieder in Klingenberg eintrafen, meinten die Jugendlichen: "Wir möchten nächstes Jahr wieder zum Weltcup-Skispringen."

Reinhard Simon

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